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Prof.
Wolfram Schottler entwickelt Kulturtourismus für Pfalz und Elsass
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| zurück zur Übersicht | Juli 2008 | |
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Via
Rhenana heißt die Römerstraße entlang dem Rhein, die als neuer
Hoffnungsträger für die Entwicklung des Kulturtourismus in den
touristisch etwas schwächeren Gebieten des Rheintals zwischen Strasbourg
und Speyer. Während die Deutsche Weinstraße bei den Pfälzer Bergen, die
Elsässische Route du Vin südlich von Strasbourg und der Schwarzwald auf
der rechten Rheinseite zu den regional stark frequentierten Angeboten zählen,
ist die Region im Nordelsass und der Vorderpfalz touristisch eher weniger
profiliert. Wenn es nach Prof. Dr. Wolfram Schottler und seinem
Mitarbeiter Sven Wolf von der UnternehmenRegion Kommunalberatung geht,
soll sich dies ändern: ein kulturhistorisch einzigartiges Denkmal aus der
Antike bildet dazu die Grundlage. Die Region wird durchzogen vom größten
antiken Bodendenkmal nördlich der Alpen, einer Römerstraße von Italien
bis zur Nordsee. In der Pfalz und im Nordelsass sind große Teile der Straße
bis heut im Gelände gut sichtbar. Beeindruckendes
Konzept der Kommunalberatung von Wolfram Schottler
Mit
seinem Team hat Prof. Wolfram Schottler die Römerstraße in ihrer
Geschichte seit dem 1.Jahrhundert bis heute archäologisch untersucht und
die Ergebnisse mit über 30 Empfehlungen zu ihrer touristischen
Entwicklung bewertet und weiterentwickelt. In der jetzigen zweiten
Workshop-Reihe mit wichtigen Akteuren und Kennern der regionalen
Geschichte und Bürgermeistern und weiteren Vertretern zahlreicher
Gemeinden wurde nun über die Ergebnisse der Studie und die praktischen
Umsetzungsziele informiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel lobte in seiner Begrüßung die fundierte Arbeit des Teams um Wolfram Schottler und kündigte den Willen zu einer zügigen Umsetzung an. Zahlreiche Gemeinden hätten sich schon positiv zur Übernahme von Kofinanzierungen geäußert.
Wolfram
Schottler betont die Praxisnähe des Handlungskonzepts
Die Aufarbeitung der archäologischen Befunde und ihre touristische Entwicklung soll in drei Aktionsbereichen erfolgen:
Dahinter
stehen über 30 detailliert ausgearbeitete Maßnahmenempfehlungen von der
kurzfristig und kostenarm möglichen Wanderwegausweisung bis zu visionären
und aufwändigen Rekonstruktionsprojekten zugeordnet. Genauere
Beschreibungen zu den Maßnahmen sind deutsch und französisch abrufbar
unter www.via-rhenana.eu
oder per Email über Prof. Dr. Wolfram Schottler (schottler@unternehmen-region.eu). Prof.
Schottler sieht gute Chancen für die Erlebbarmachung der Römer am Rhein
In
der anschließenden Diskussion begrüßten die Teilnehmer die Ausarbeitung
mit ihren vielfältigen Entwicklungsvorschlägen. Viel Zustimmung wurde
auch für die umfassende kulturtouristische Erlebbarmachung des römischen
Lebens und der Zivilisation entlang der Straße geäußert wobei auch der
Hoffnung auf eine baldige praktische Umsetzung Nachdruck gegeben wurde. Wolfram
Schottler zeigte sich zufrieden: „ es ist beeindruckend, welche
regionale Dynamik durch das Projekt entstanden ist. Wichtig ist jetzt,
dass diese Begeisterung für die Umsetzung durch Landkreis, Département
und Gemeinden praktisch genutzt und positiv weiterentwickelt werden
kann.“ Entscheidend sei in diesem Projekt jedoch die wissenschaftliche
Seriosität und Authentizität aller Maßnahmen. Auch wenn der
interessierte Gast derzeit noch sehr genau hinschauen muss, um die Via
Rhenana zu finden, hat die Vermarktung schon begonnen: im Rahmen des
Projektes hat Schottlers Team von UnternehmenRegion einen Flyer in deutsch
und französisch herausgebracht und die Internetseite www.via-rhenana.eu. |