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Kleine historische Städte – Strategien für ein erfolgreiches Standortmarketing

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zurück zur Übersicht Februar 2010

Prof. Dr. Wolfram Schottler im Seminar des DSFT in Lüneburg

Kleinere und mittelgroße Orte mit historischer Altstadt haben es aktuell besonders schwer:  sie verfügen nicht über die finanziellen Mittel, das überregional Image und oft auch nicht über die erforderliche Infrastruktur (z.B. Hotels) für eine konzentrierte Intensivierung des Städtetourismus. Dennoch bilden sie mit ihren vielfach sehr aufwändig und schön restaurierten Stadtkernen die Mehrzahl der Städtetouristisch eigentlich interessanten Standorte. Konkurrenz mit den Mainstream-Angeboten der Großstädte hilft da nicht, um die Potenziale der kleinen und mittleren Städte im Deutschlandtourismus angemessen zu nutzen.

Dennoch ist es möglich, durch gezielte Regionalentwicklung von Stadt und Umland, Bündelung der Stärken, innovative Projekte und geeignete Marketingstrategien die Standortentwicklung zu aktivieren, mehr Identifikation und Bewusstsein für den Standort zu bilden und Zuwächse bei Übernachtungs- und Tagesgästen zu erzielen.

Das Seminar gibt Lösungsansätze, wie gerade in finanziell schwierigen Zeiten mit kostengünstigen und zugleich innovativen Entwicklungen und alleinstellungsfähigen Angeboten Aufmerksamkeit, Lebenswert und Gäste gewonnen werden können.

Regionalentwicklungsexperte Wolfram Schottler referiert über Chancen und Vorgehensweisen Erlebnisorientierung und Kulturevents im Standortmarketing.

Behandelte Seminarthemen sind zum Beispiel

  • Grundlagen und Strategien des Stadtmarketings
  • Aktuelle Trends und Handlungsstrategien für den Tourismus in Klein- und Mittelstädten
  • Bedeutung der Marke für Städte und Regionen: Identifikations- und Imagebildung
  • Chancen durch systematische Entwicklung des Kulturtourismus
  • Entwicklung natürlicher Potenziale und authentische Inszenierung
  •  Ideen für Themen- und Marketingkooperationen
  • Wettbewerbsvorteile durch die richtige Nutzung von Netzwerken und Kooperationen
  • Erlebnisorientierung und Events als Motor für den Städtetourismus mit Best Practice-Beispiel Hermann Hesse Festival Calw im Schwarzwald
  •  Innovative Gästeführungen
  • Qualität und Kundenorientierung als Wettbewerbsfaktoren
  • Praktische Vorgehensweisen in Projektkonzeption und -management
  • Checklisten für erfolgreiches Eventmanagement
  • Evaluation und Benchmarks

Der zweitägige Fachkurs am 3./4. März in Lüneburg bietet ca. 20 Fach- und Führungskräften aus Tourismusorten, -städten und von regionalen Tourismusorganisationen die Möglichkeit, Erfolg versprechende Kommunalentwicklungsformen, Projektinitiativen und Marketingstrategien zu erörtern und individuelle Ideen zu entwickeln.













Service                                          

Der Vortrag von Wolfram Schottler oder Auszüge daraus können unter  schottler@unternehmen-region.eu
bestellt werden.