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Seit
10 Jahren entwickelt die Internationale Bodensee Tourismus GmbH IBT die
Marke Bodensee mit regionalen Partnern in Deutschland
(Baden-Württemberg, Bayern), Schweiz (Thurgau und St. Gallen),
Österreich (Vorarlberg) und dem Fürstentum Liechtenstein. Zur
weiteren innovativen Verbeserung des Marketing hat die IBT 2010
einen Positionierungsprozess zur partizipativen Entwicklung der Marke
Bodensee
angestoßen. Ziel ist ein Relaunch der internationalen
Zusammenarbeit und des
Destinationsmanagements im Bodenseeraum.
Die
IBT hat eine sehr dynamische Entwickloung hinter sich und
zahlreiche
marktfähige touristische Themen und Dienstleistungen im
Bodenseeraum aufgebaut.
Die Marke Bodensee besitzt eine international große Bekanntheit
und genießt ein
gutes Image. Der Tourismus trägt, obwohl er nur eine regionale
Bruttowertschöpfung von ca. 8% hat, zu knapp 50% zur positiven
Imagebildung der Region und anderer Branchen am Standort bei. Das
selbständige und unternehmerisch planende Tourismusmarketing
jenseits von behördlichen Strukturen hat damit eine stark
wirtschaftsfördernde Funktion.
Dennoch sind die Strukturen der internationalen Zusammenarbeit noch immer
heterogen, Ziele uneinheitlich und die Findung einer gemeinsamen Strategie für
die deutschen, österreichischen, schweizer und liechtensteiner Partner
schwierig. Dazu tragen auch unterschiedliche Tourismusförderungskulturen und
Organisationsformen in den Ländern bei. Erschwerend hinzukommt, dass Aufgaben
des territorial deutschen Destinationsmanagements im Aufgabenbereich der IBT
intransparent verwoben sind, so dass Reibungsverluste und Diskussionen zwischen
den Partnern derzeit unvermeidbar sind.
Das
von INTERREG
geförderte Positionierungsprojekt hat eine SWOT-Analyse, die
Findung eines
Markenkerns sowie die Sortierung der Aufgaben für die
internationalen und
regionalen Destinationsmanagement-Organisationen zur Aufgabe. In diesem
Zusammenhang wird nach der Neuorganisation der Aufgaben und Inhalte des
Tourismusmanagements auch die Diskussion um die erforderlichen
Strukturen und Finanzen folgen. Strukturberatung
sehen wir in diesem Zusammenhang als fundamentale Funktion, um den
konzeptionellen und tourismusfachlichen Erkenntnissen einen
unternehmerischen
Organisations- und Managementrahmen zu geben. Dabei werden Fragen des
Business-Development zu klären sein wie z.B.
- Welche Aufgaben
soll die IBT erfüllen und welche nicht mehr?
- Wie kann ein
überregionales Organigramm für die internationale Zusammenarbeit aussehen und
welche Funktionen soll die IBT künftig übernehmen – international und national?
- Welche Strukturen müssen
dafür national und international gebildet werden?
- Welche Rechtsformen
und welche politischen Entscheidungswege sind dafür effektiv?
- Welche
Finanzierungsmittel sind dafür erforderlich und nach welchem Schlüssel?
Die Entwicklung soll
Rahmenbedingungen für einen innovativ und zukunftsweisend gedachten
Businessplan der IBT ab 2012 geben. Ein wesentlicher
Aspekt ist dabei, diesen Prozess unter Einbindung der Partner zu gestalten und
somit für eine Entwicklung im Konsens zu sorgen.
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